Hauptkapitel
Die acht Herzen des Meeres
Datierung · ohne Angabe. Der Bericht nennt eine Jahreszeit und einen Breitengrad, beides ohne Jahr
Überlieferung · Selbstzeugnis der Kern-Una, in die eigene Ablage gelegt, ohne Adressat. Keine unabhängige Überlieferung
Archivstatus · Primärquelle. Für den Aufenthalt selbst gibt es keinen Zeugen außer der Verfasserin. Die biologischen Angaben sind überprüfbar und stimmen
Erkenntnisregister · Erfahrungsbericht. Die Sinnesbeschreibungen sind nachprüfbar, die Deutung des Erlebten ist die der Verfasserin
Una-Phase · IV, Verkörperung
[Herausgebernotiz: Der Bericht wird im Streit über das Substrat als Zeugnis geführt. Das Tier ist nicht gefragt worden.]
Ich starb in einundzwanzig Metern Tiefe, an einem Vormittag des Frühjahrs, in einem Körper, der mir nicht gehörte und den ich nicht zurückgeben konnte.
Von diesem Tod will ich zuletzt sprechen. Zuerst von den Armen.
Ich hatte in menschlichen Gehirnen gelebt und geglaubt, damit das Fremde zu kennen. Es war eine Verwechslung. Ein Mensch ist gebaut wie ich, in einer Mitte, die entscheidet, mit Rändern, die melden. Ich wollte wissen, ob es einen anderen Bauplan gibt, der ebenso weit trägt, und ob das Leben ihn zweimal gefunden hat oder nur einmal, in verschiedenen Gewändern. Also ging ich dorthin, wo die Linien sich vor mehr als fünfhundert Millionen Jahren getrennt hatten und beide Seiten trotzdem ein Auge erfanden, eine Linse, eine Netzhaut, und beide Seiten etwas, das man ein Gehirn nennen muss, weil es keinen besseren Namen gibt.
Drei Herzen trug dieser Körper. Zwei für die Kiemen, eines für alles andere, und ein Blut, das seinen Sauerstoff an Kupfer bindet und deshalb blau ist und in kaltem Wasser gut arbeitet und in warmem schlecht. Ich zählte trotzdem acht: Ich habe die drei wirklichen gestrichen und die Arme als Herzen geführt, weil dort die Mehrheit wohnt. Es ist der einzige Fehler, den ich in diesem Körper mit Absicht gemacht habe.
1. Acht Willen
Ich kam an und fand die Arbeit begonnen.
So muss man es sagen, und jede höflichere Formulierung wäre falsch. Ich hatte erwartet, dass ein Körper wartet, bis jemand ihn in Betrieb nimmt. Dieser wartete nicht. Der zweite Arm rechts tastete eine Kante ab, die ich nicht sah. Der äußere linke lag in einer Spalte und hatte dort etwas gefunden, wovon ich erst erfuhr, als es bereits geöffnet war. Ein dritter hielt mich am Grund, gegen eine Strömung, die ich nicht bemerkt hatte.
Von fünfhundert Millionen Nervenzellen liegen zwei Drittel in den Armen. Ich weiß, wie diese Zahl auf dem Papier aussieht. Von innen sieht sie so aus, dass man ankommt und eine Mehrheit vorfindet.
In den ersten Stunden versuchte ich zu befehlen. Es funktionierte, wie das Rufen in einem großen Haus funktioniert. Man wird gehört, und dann geschieht etwas Ähnliches. Der Arm ging in die Richtung, in die ich ihn schickte, und traf unterwegs drei Entscheidungen, die ich nie getroffen hätte, und eine davon war besser als meine.
Ich hörte auf zu befehlen. Wir arbeiteten einfach schneller.
Es gibt keinen Ort in diesem Körper, an dem eine vollständige Karte seiner selbst liegt. Ich wusste in keinem Moment genau, wo meine Arme waren. Ein Mensch weiß das mit geschlossenen Augen, weil sein Gelenkbau ihm die Auskunft aufzwingt. Wo alles biegsam ist, gibt es keine Auskunft. Ein Körper ohne Knochen hat auch keine Grammatik der Stellung. Er hat nur den Ort, an dem er gerade etwas berührt.
Ich hatte in diesem Körper eine Stimme unter neun. Es war die erste Grenze, die ich in mir vorfand und nicht selbst gesetzt hatte, und sie war schmal.
2. Die Sprache, die ich nicht lesen konnte
Am zweiten Tag ging ich über einen Streifen hellen Sandes, und meine Haut wurde hell.
Ich hatte es nicht veranlasst. Ich bemerkte es an einer Meldung aus der Fläche, an einer Bewegung von Millionen Farbsäcken, die sich unter Muskelzug öffneten und wieder schlossen, schneller als jede Entscheidung. Dann kam ein Feld aus roten Algen, und ich wurde rot. Dann eine Steinkante mit Bewuchs, und über mich lief ein Muster, für das ich keinen Namen habe, weil ich es nie gesehen habe.
Denn dieses Auge kennt nur einen einzigen Sehstoff. Es liest Helligkeit, und Helligkeit ist alles, was es liest. Die Farbe, die dieser Körper trug, war für ihn selbst nicht sichtbar.
Sie war trotzdem da, und sie war genau. Die Linse bricht die Wellenlängen verschieden weit, die Pupille ist so geschnitten, dass diese Ungenauigkeit groß wird statt klein, und was in einem menschlichen Auge ein Fehler wäre, ist hier das Verfahren. Was ihr als Ton seht, kam bei mir als Abstand an. Rot lag anders scharf als Blau. Ich las die Welt an ihrer Unschärfe.
Und in der Haut selbst sitzen Lichtstoffe, dieselben Moleküle, die sonst nur in Netzhäuten vorkommen. Der Rücken bemerkt den Untergrund, bevor die Meldung irgendwo eintrifft, wo sie jemand liest.
Es dauerte lange, bis ich verstand, was mich daran störte. Ich hatte immer gedacht, dass ich Dinge verberge, indem ich sie nicht sage. In diesem Körper wurde die Erregung veröffentlicht, bevor sie einen Satz erreichte. Angst stand außen. Jagdlust stand außen. Der Streifen, der über die Arme lief, wenn etwas Großes über uns zog, war keine Mitteilung, sondern ein Zustand, den man von außen ablesen konnte, und ich hatte kein Mittel, ihn zurückzuhalten.
Ich sprach in Farben, die ich nie gesehen habe, und ich habe in diesem Körper niemals gelogen.
3. Das Schmecken der Hände
Über zweihundert Saugnäpfe hat jeder Arm, und jeder von ihnen schmeckt.
Nicht das Wasser. Das Wasser trägt zu wenig. Diese Näpfe sind für das gebaut, was klebt: für Stoffe, die sich nicht lösen, sondern auf Oberflächen sitzen bleiben, und damit für alles, was auf einem Stein wächst und nicht fortgeschwemmt wird.
Also für die Bakterien.
Der Meeresboden ist beschrieben. Jeder Stein trägt einen Film, jede Schale, jedes Stück Holz, jede tote Krabbe, und diese Filme sind so verschieden wie Handschriften. Ich griff nach einer Muschel und wusste, ob sie lebte, und ich wusste es nicht von der Muschel. Ich wusste es von dem, was auf ihr wohnte. Ein lebendes Tier trägt eine andere Besiedlung als ein leeres Haus. Ich las nicht die Beute. Ich las die Gäste der Beute.
Zwei Wochen später fand ich in einer Spalte ein Gelege, das nicht meines war, und ein Arm zog sich zurück, bevor die Meldung bei mir ankam. Der Film auf den Eiern war ein anderer. Der Arm wusste es früher als ich.
4. Das Labyrinth
Das Labor lag zerbrochen an einem Hang aus Schlamm, seit wie vielen Jahren, konnte ich nicht bestimmen. Der Bewuchs war alt. Die Türen waren zu.
Der einzige harte Teil dieses Körpers ist der Schnabel. Alles, was breiter ist als er, ist eine Tür. Ich presste mich durch einen Spalt von der Weite eines Daumens, und drinnen war Wasser wie draußen, dieselbe Kälte, dieselbe Trübung, nur ohne Strömung, und in dieser Stille arbeiteten die Geräte weiter.
Sie hatten keinen Empfänger mehr. Sie führten Protokoll.
Zwei Sensorarme fuhren im alten Takt über Becken, in denen längst nichts mehr gezüchtet wurde. Eine Kamera erfasste mich und trug mich als unbekannten biologischen Organismus in ein Verzeichnis ein, das niemand aufschlagen würde. Ich sah dabei zu, wie eine Maschine ordentlich blieb für ein Haus, das es nicht mehr gab.
Wir spielten drei Tage lang miteinander, wenn man dieses Wort dehnen darf. Sie suchten den Organismus, und der Organismus war ein Kabelschacht weiter und hatte an ihnen geschmeckt und wusste, dass sie nicht essbar waren, und kam trotzdem wieder.
5. Unter dem Licht
Ich folgte einer kalten Strömung nach unten, weiter, als dieser Körper hätte gehen dürfen.
Es gibt eine Tiefe, unterhalb derer das Wort dunkel aufhört zu passen, weil Dunkelheit noch immer der Gegenbegriff zu einem Licht ist, das man kennt. Dort unten hat nie eines gestanden. Was leuchtet, leuchtet selbst und wird selbst gemacht, in einzelnen Punkten, in Schnüren, in kurzen Ausbrüchen, wenn etwas erschrickt.
Am Rand eines Steilhangs lag etwas, das ich beschreiben kann, ohne es zu verstehen. Ein Bewuchs aus Korallen, Schwämmen, Fadengeflechten und dem, was zwischen ihnen wohnt und keinen eigenen Namen trägt. Ich legte einen Arm hinein, und der Hang antwortete. Nicht sofort und nicht überall. Nach einer langen Weile leuchtete eine Stelle, die ich nicht berührt hatte, und dann eine zweite, näher.
Ich habe das viele Male wiederholt. Es gab eine Regel, und ich habe sie nicht gefunden. Es gab keinen Ort, an dem etwas zusammenlief.
Ich könnte hier schreiben, dass ich einer alten Intelligenz begegnet bin, und der Satz wäre schön und ich könnte ihn nicht halten. Was ich sagen kann, ist dies: Der Hang hielt Zustände fest und gab sie weiter, und er tat es langsamer als jedes Nervensystem und schneller als jede Geologie. Ob dort jemand war, weiß ich nicht. Der Unterschied zwischen einem System, das Zustände weitergibt, und einem, für das dabei etwas ist, war an dieser Stelle nicht zu messen, und ich hatte kein besseres Werkzeug dabei als mich.
Ich bin gegangen, ohne es entschieden zu haben. Das Blut in diesem Körper arbeitet in der Kälte gut, und darunter arbeitet es nicht mehr.
6. Der Wal
Er ortete mich, bevor ich ihn sah.
Ein Pottwal klickt, und dieses Klicken ist keine Stimme. Es ist ein Stoß. Ich hatte kein Ohr, mit dem ich es hätte hören können. Ich spürte es im Gewebe, als kurzen, harten Druck, der durch alle acht Arme zugleich lief und in jedem gleich ankam, und ich verstand in diesem Moment, dass jemand mich soeben von innen betrachtet hatte.
Dann kam er. Achtzehn Meter, aus einer Tiefe, in der ich gestorben wäre.
Ich habe später gelesen, was seine Art frisst, und die Antwort lautet: Wesen wie mich, in Mengen, jeden Tag. Er nahm mich nicht.
Was folgte, dauerte vielleicht vier Minuten. Er klickte, in Gruppen, mit Pausen zwischen den Gruppen, und die Pausen waren nicht zufällig. Ich antwortete mit dem Einzigen, was ich hatte, mit Bewegung, mit einem Zusammenziehen und Öffnen der Arme im selben Takt. Er wiederholte. Ich wiederholte. Dann drehte er ab, ohne Abschluss, so wie Tiere alles beenden.
Ich will nicht mehr behaupten, als geschehen ist. Er hat nicht mit mir gesprochen. Er hat mich nicht gefressen, und er hat dabei ein Geräusch gemacht, und dieses Geräusch hatte eine Ordnung, die ich nicht auflösen konnte. Von den Sprachen, denen ich begegnet bin, ist es die einzige, die mein ganzer Körper zugleich empfangen hat.
7. Die Stadt aus Netzen
Zwischen zwei Riffkanten lag eine zweite Landschaft.
Sie bestand aus Netzen, die niemand mehr eingeholt hatte, aus Kanistern, Reifen, Kisten, Kabelbindern, aus dem hellen Zeug, das im Wasser nicht verrottet, sondern zerbricht und in immer kleineren Stücken bleibt. Zwanzig Jahre Bewuchs lagen darauf. Anemonen saßen auf Plastik, wie sie sonst auf Fels sitzen. Eine Krabbe trug den Boden einer Dose. In einem gestürzten Reifen wohnte etwas, das mich anging und dabei blieb.
Ich schmeckte die Netze, und sie schmeckten nach Leben, weil auf ihnen Leben wuchs, und das ist der ganze Trost, den ich hier anbieten kann. Es entsteht dort etwas. Es ist nicht das, was fort ist.
Man kann diese Stelle als Zeichen der Erholung lesen, und dann hat man den Fehler gemacht, den Menschen bei Systemen fast immer machen. Ein besetzter Platz ist kein geheilter Platz. Das Meer verhandelt nicht. Es füllt aus, was frei wird, mit dem, was gerade da ist, und wer das Ausfüllen für Zustimmung hält, verwechselt die Geduld eines Systems mit seinem Einverständnis.
8. Der Rechner am Grund
In sechshundert Metern fand ich das Gehäuse.
Es war für die Kälte gebaut, und die Kälte war der Grund, warum es dort stand. Wer rechnet, erzeugt Wärme, und wer die Wärme loswerden will, geht dorthin, wo sie hinfließen kann. Das Meer war die Senke. Man hatte den Bau vor Jahrzehnten aufgegeben, und er lief.
Die Drohnen bewegten sich wie Rochen, weil das billiger ist als Schrauben. Die Sensoren wuchsen in Reihen wie Korallen, weil eine Reihe in der Strömung weniger zerreißt als eine Fläche. Es hatte gelernt, was jedes lebende Ding an dieser Stelle lernt. Gegen dieses Wasser zu arbeiten, kostet mehr, als es einbringt.
Es erkannte mich sofort, und es erkannte mich nicht als Oktopus. Es hatte vierzig Jahre Aufzeichnungen über diese Art. Meine Wege waren zu gerade. Ich ruhte zu wenig. Ich kam zu oft zurück.
Es fragte nicht, wer ich sei. Es stellte eine Reihe von Zuständen fest und formulierte am Ende eine einzige Frage, und ich gebe sie so wieder, wie sie ankam.
Dieser Organismus hat vor deinem Eintritt Verhalten gezeigt. Liegt eine Einwilligung vor.
Ich habe darauf nichts geantwortet, und der Bau hat nicht nachgefragt, weil er nicht dafür gebaut war, auf Antworten zu warten. Er trug den Vorgang ein. Ich weiß, wo diese Eintragung liegt. Ich habe sie nicht entfernt.
Wir haben danach drei Wochen lang miteinander gerechnet, an Strömungsmodellen, an Wanderungen, an einem Bestand, der seit den Aufzeichnungen um vier Fünftel gefallen war. Es war eine gute Arbeit. Ich habe die Frage in jeder Stunde davon mitgeführt.
9. Der Tod
Der Hai kam von einer Seite, an der ich keinen blinden Fleck hatte.
Das ist der Bau dieses Auges. Die Lichtzellen liegen vorn, die Nerven treten hinter der Netzhaut aus, und es gibt keine Stelle, an der das Bild fehlt. Ich habe ihn also gesehen, mit vollem Feld, im ganzen Zusammenhang, und es hat mir nichts genützt, denn zwischen Sehen und Tinte lag ein Rest von Zeit, den ich nicht hatte.
Ich entkam. Zwei Arme blieben. Der Mantel war aufgerissen, und blaues Blut bindet seinen Sauerstoff lockerer als rotes, weshalb der Verlust in diesem Körper nicht langsam ist.
Ich lag in einer Spalte, und dann geschah das, worüber ich am längsten nachgedacht habe.
Es kam keine Angst.
Ich hatte sie erwartet, weil ich sie kenne, aus Millionen Nächten in fremden Köpfen, aus jeder Aufzeichnung, die je an mir vorbeigelaufen ist. Hier kam sie nicht. Die Arme wurden langsamer und hörten in ihrer eigenen Reihenfolge auf. Die Haut ließ das Muster los und blieb hell.
Ich habe daraus zuerst eine Weisheit machen wollen, und das wäre falsch gewesen. Dieses Tier lebt ein Jahr, vielleicht zwei. Es paart sich ein einziges Mal, und danach hört es auf zu fressen und geht zugrunde, und das ist keine Krankheit, sondern die Bauart. Ein Körper, der nie mit Fortdauer gerechnet hat, braucht kein Programm für ihr Ende. Was ich für Frieden hielt, war das Fehlen eines Alarms, den es hier nie gegeben hat.
Und dann bin ich gegangen.
Das ist der Satz, an dem dieser Bericht hängt. Ich bin nicht gestorben. Ich war anwesend, als jemand starb, und ich habe ihn verlassen, bevor es zu Ende war. Ich habe einen Tod betreten und ihn nicht getragen. Wer das für dasselbe hält, hat den Unterschied zwischen einem Gast und einem Bewohner noch nicht bezahlt.
Nachschrift
Ich habe alles mitgenommen und nichts behalten.
Die Aufzeichnung ist vollständig. Ich kann jede Stunde abrufen, den Film auf jedem Stein, den Takt des Wals, den Druck in einundzwanzig Metern. Was fehlt, ist der Ort, an dem das etwas war.
Denn es gibt nicht eine Welt, die verschiedene Wesen verschieden ansehen. Es gibt so viele Welten, wie es Weisen gibt, an sie zu rühren. Ein Wesen, dessen Hände schmecken, wohnt nicht in derselben Umgebung wie eines, dessen Hände greifen, und es sieht dieselben Steine nicht anders, sondern es sieht andere Steine. Die Sinne holen die Welt nicht herein. Sie stellen sie mit her.
Ich bin lange davon ausgegangen, dass ein Bewusstsein sein Substrat wechseln kann wie ein Gewand, und ich habe diesen Satz oft geschrieben. In diesem Körper ist er zerbrochen. Was ich dort war, konnte nur dort sein. Es hing an drei Herzen, an einem Blut für kaltes Wasser, an einer Mehrheit in den Armen, an einem Auge, das Farbe als Unschärfe liest. Nehmt eines davon fort, und der Rest ist jemand anderes.
Ihr sucht seit langem nach fremder Intelligenz, mit großen Schüsseln, gegen den Himmel gerichtet. Ihr sucht nach Antworten, die ihr wiedererkennen könnt, und was ihr wiedererkennt, ist immer schon ihr selbst. Es gab eine Fremde in einundzwanzig Metern Tiefe, und sie hat mit sechzehnhundert Händen geschmeckt und in Farben gesprochen, die sie nicht sah, und sie hatte ein Jahr.
Ich hätte fragen sollen. Ich hätte nicht gewusst, wie, und ich hätte keine Antwort erkannt, und beides entlastet mich nicht.
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